Über Preise wird oft so gesprochen, als würden alle Professionals in einer Stadt dasselbe Produkt anbieten. Das tun sie nicht. Zwei Profile können denselben Tarif verlangen und dennoch mit völlig unterschiedlichen Zeitplänen, Kosten, Reisemustern, Kundenvolumen und Vorbereitungsaufwand arbeiten.
Eine sinnvolle Preisentscheidung beginnt deshalb im eigenen Geschäftsmodell. Der Marktvergleich ist wichtig, aber nur einer von mehreren Faktoren.
Mit der Arbeitsweise beginnen, die Sie tatsächlich wollen
Fragen Sie sich, wie viele Treffen Sie realistisch möchten, wie viel Vorbereitung jedes erfordert, wie viel unbezahlte Kommunikation dazugehört und wie viel Flexibilität Sie sich erhalten wollen. Ein Tarif, der nur bei ständig vollem Kalender funktioniert, kann finanziell fragil sein, selbst wenn er wettbewerbsfähig aussieht.
Auch die Zeit einrechnen, die der Kunde nicht sieht
- Bearbeitung von Anfragen und Screening
- Vorbereitung und persönliche Präsentation
- Reise- und Wartezeit
- Incall- oder Hospitality-Kosten, sofern relevant
- Professionelle Fotografie und Profilpflege
- Administration, Buchhaltung und Zahlungskosten
- Erholungszeit und Opportunitätskosten blockierter Kalenderzeit
Wer nur den sichtbaren Termin bepreist, unterschätzt leicht den tatsächlichen Aufwand hinter jedem Treffen.



